Den Spargel weltweit repräsentieren
 
Wer wird Nienburgs 16. Spargelkönigin? / Imke Burhop macht jungen Frauen Mut
 
Imke Burhop
Wer möchte Nienburgs neue Spargelkönigin werden? Mit dieser Frage wenden sich Fritz Bormann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft "Nienburger Spargel", und Herbert Schriever, bei Raiffeisenwarengenossenschaft Grafschaft Hoya für das Edelgemüse zuständig, an interessierte junge Frauen aus Stadt und Kreis.
"Willkommen sind Bewerberinnen, die Lust daran haben, in der Weltgeschichte unterwegs zu sein", so Fritz Bormann. Als Repräsentatin des Edelgemüses mit dem Gütesiegel ist die Nienburger Spargelkönigin nämlich mittlerweile nicht nur bei den verschiedensten Anlässen in ganz Deutschland, sondern mittlerweile auch weltweit unterwegs. Die amtierende Spargel- königin Imke Burhop aus Windhorst beispielsweise hat Fritz Bormann im vergangenen Jahr bis nach Riga begleitet, Vorgängerin Miriam Siegel war mit ihm in Moskau (die HamS berichtete).
Gefragt ist die Spargelkönigin unter anderem bei Messen, Königinnen-Treffen, Fernsehshows und - nicht zuletzt - natürlich auch auf dem Nienburger Spargel- markt.
Er findet in diesem Jahr, wie berichtet, am 17. Mai statt und bildet damit gleichzeitig die Kulisse für die Inthronisation der neuen Majestät.
Auch Imke Burhop, als 18-jährige Gymnasiastin momentan voll im Abiturstress und daher zurzeit von ihrem Amt als Spargelkönigin freigestellt, möchte jungen Frauen Mut machen. "Ich kann Mädchen in meinem Alter, die mal was Besonders machen möchten, nur zuraten." Die Windhorsterin erinnert sich noch gut an den Zeitpunkt, an dem sie vor dieser Entscheidung stand. "Ein Auslandsaufenthalt kam damals für mich nicht in Frage, nachdem ich mich aber über das abwechslungsreiche Jahr einer Spargelkönigin informiert und mein Schwester mich zusätzlich bestärkt hatte, habe ich mich einfach per Email beworben", so Imke Burhop.
Im Gespräch mit der HamS blickt sie auf eine Zeit zurück, die ihr nicht nur viel Spaß gemacht, sondern von der sie persönlich auch sehr profitiert hat. "Ich habe gelernt, auf andere Menschen zuzugehen und vor wildfremden Leuten zu reden", so die 18-Jährige. Besonders gut sind ihr darüber hinaus die Königinnen-Treffen in Erinnerung, bei denen sie mit den verschiedensten Mädchen gleichen Alters zusammenkam.
"Wichtig ist, dass die Bewerberinnen Spargel mögen und sich mit dem edlen Gemüse identifizieren können. Das Fachwissen kann auch später erlangt werden. Auch ist es ist nicht zwingend erforderlich, dass die neue Spargelkönigin aus einem Spargelbetrieb stammt", erklärt Herbert Schriever von der Raiffeisen-Warengenossenschaft Grafschaft Hoya.
Die Bewerberinnen sollten zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, aus dem Kreis Nienburg kommen und vom Nienburger Spargel überzeugt sein. Junge Frauen, die sich für dieses Amt interessieren, können sich bei Fritz Bormann, Telefon (0172) 54 0 39 75, Herbert Schriever, Telefon (0172) 5 41 32 32, oder per Email unter info@nienburger-spargel melden. Die Bewerbungsfrist endet am letzten April-Wochenende.