"Spargelanstich" mit Minister

Mittwoch offizielle Eröffnung der Spargelsaison 2008

"Ich gehöre hier ja schon zum Inventar", meinte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen, als er am 24. April vergangenen Jahres die Spargelsaison eröffnete. Am kommenden Mittwoch ist es wieder soweit: Gegen 17 Uhr sticht der gern gesehene Gast auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft "Nienburger Spargel" und der RWG Grafschaft Hoya auf dem Gelände der Nienburger Deula offiziell die erste Spargelstange.
"Der Nienburger Spargel mit dem Gütesiegel zeichnet sich durch seinen besonders lieblichen Geschmack aus. Der Grund dafür ist der Anbau auf den leichten Geestböden entlang der Weser", heißt es unter anderem in der Einladung von RWG und Arbeitsgemeinschaft.
Davon überzeugen können sich im Anschluss an den "Spargelanstich" die Teilnehmer der Saisoneröffnung im Deula-Blattpavillon. Dort bittet dann auch der Dehoga-Kreisverband zum ersten offiziellen Spargelessen der Saison 2008.
Angst davor zu haben, dass es - wie vor einigen Jahren geschehen - wieder Blumenkohl geben könnte, weil wegen des Wetters noch nicht genügend Freilandspargel zu haben ist, braucht übrigens niemand. "Dank der Unterstützung unserer Kollegen mit dem Tunnel-Spargel brauchen am Mittwoch weder der Minister noch die anderen Gäste hungrig nach Hause zu gehen", so Fritz Bormann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft "Nienburger Spargel".
Von der HamS telefonisch beim Spargeldämme-Aufflügen in Haßbergen angetroffen und um eine Prognose für die Spargelsaison 2008 gebeten, zeigte sich der Experte zuversichtlich, dass sowohl die Spargelanbauer als auch die Genießer des Freiland-Spargels in diesem Jahr noch auf ihre Kosten kommen werden. "Sobald die Bäume ausschlagen, wird sich auch der Spargel blicken lassen", so die Prognose des Landwirts.
Im Übrigen konnte sich Bormann noch bestens an den "Spargelanstich" 2007 erinnert. "Vor genau einem Jahr hatten wegen wir wegen der sommerlichen Temperaturen bereits eine Spargelschwemme", so der Rohrsener. Abschließend betonte er: "Wir müssen es eben nehmen wie es kommt. Alles hat seine Zeit."