Arbeitsgemeinschaft „Nienburger Spargel“ hat beim Saisonabschluss Bilanz gezogen


Spargel mit Schinken, Schnitzel oder Rührei, Kartoffeln mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter und zum Nachtisch Eis mit frischen Erdbeeren. Auch in diesem Jahr genossen die Freunde und Förderer des Nienburger Spargels, die am Tag nach Johanni zum traditionellen Saisonabschluss ins Gasthaus Siemer in Rohrsen eingeladen waren, das Spargelsilvester-Essen.

Und auch dieses Mal dankten Fritz Bormann als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Nienburger Spargel und Herbert Schriever als Chef-Spargelvermarkter bei der RWG Grafschaft Hoya eG allen Anwesenden für deren Unterstützung in der Spargelsaison 2014. Ein besonderes Dankeschön gab es für Spargelkönigin Luisa Krumwiede, Vorjahres-Spargelkönigin Meike Schmidt und „Queen Mum“ Vanessa Siemer. Der Dank galt ferner der Stadt Nienburg, vertreten durch Bürgermeister Henning Onkes und Hilde Liebtrau, langjährige Organisatorin der Spargelfeste, der Mittelweser-Touristik, den Verantwortlichen des Spargel-Museums, den Organisatoren des Spargellaufs, Spargel-Skulptur-Schnitzer Reinhold Büdeker und den Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Medien.

Fritz Bormann blickte auf eine Saison zurück, in der die Ernte und der Verbrauch gut waren. Wir haben überhaupt keinen Grund zum Stöhnen“, so der Spargelsprecher. Er rief aber auch in Erinnerung, dass die Saison sehr lang war, weil sie – ausgelöst durch die Folien-Technik – sehr früh begonnen hat. „Weil auch das Wetter lange Zeit optimal war, hatten wir anfangs ein bisschen Sorge, dass es möglicherweise zu Pfingsten gar keinen Spargel mehr geben würde. Doch dann hat die Natur wieder einmal alles gerichtet“, so Bormann weiter.

Nienburgs ehemaliger Museumsleiter, Dr. Eilert Ommen, Volker Rohner als stellvertretender Museumsleiter und Anna Holownia als „Seele des Spargelmuseums“ berichteten, dass sich das Niedersächsische Spargelmuseum im Garten des Quaet-Faslem-Hauses auch außerhalb der Spargelsaison großer Beliebtheit erfreue. Pro Jahr würden rund 10?000 Besucher gezählt. Auch die museumseigene Spargelernte sei wieder recht beachtlich ausgefallen. „Exakt 169 Stangen wurden in dieser Saison in unserem Museums-Spargelbeet geerntet“, so Frau Holownia schmunzelnd. In Erinnerung riefen die Vertreter des Museums ferner, dass bis auf weiteres immer sonntags im Außenbereich des Spargelmuseums Kaffee getrunken und leckerer selbst gebackener Kuchen verzehrt werden könne.