Nienburger Spargelkönigin beim Niedersachsenabend und Besuch des Reichstages



RWG Niedersachsen Mitte eG mit ihrer Arbeitsgemeinschaft „Nienburger Spargel“ rührte auf der Grünen Woche in Berlin erneut die Werbetrommel

Berlin/Nienburg. „Die Teilnahme an der Grünen Woche in Berlin ist für uns ein Muss.“ Die Antwort von Fritz Bormann erklärt, warum die Arbeitsgemeinschaft „Nienburger Spargel“ erneut keine Mühen gescheut hat, um auch in diesem Jahr an der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau teilzunehmen.
Am Donnerstag ist Bormann als Sprecher dieser rund 40 Mitglieder zählenden Arbeitsgemeinschaft zusammen mit Marianne und Herbert Schriever und Spargelkönigin Luisa Krumwiede und deren Vorvorgängerin Vanessa Siemer –nach der Eröffnung am vergangenen Wochenende – zum zweiten Mal in dieser Woche aus Berlin zurückgekehrt.
Das Hauptaugenmerk des zweiten Kurztrips galt dem Niedersachsenabend. Eröffnet wurde die Veranstaltung vor rund 2700 Personen – darunter zahlreiche weitere Repräsentanten aus Stadt und Kreis Nienburg – von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Dass sich die Nienburger Spargel-Delegation die Chance nicht entgehen ließ, Weil gleich im Anschluss um ein gemeinsames Foto zu bitten und ihn bei dieser Gelegenheit auch auf die Eröffnung der Spargelsaison im April 2015 anzusprechen, verstand sich von selbst.
Den Rest des Abends verbrachten Majestät Luisa und ihr Gefolge damit, bestehende Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen. So manche Autogrammkarte wechselte in diesen Stunden den Besitzer.



„Natürlich ist der Nienburger Spargel in so gut wie allen Teilen Niedersachsens in aller Munde. Aber das ist kein Selbstläufer. Wir dürfen nie müde werden, an der Erfolgsgeschichte des Edelgemüses mit dem Gütesiegel zu arbeiten“, so Bormann und Schriever am Tag danach, als vor Antritt der Rückreise noch in aller Ruhe eine Berliner Currywurst verzehrt wurde.
Majestät Luisa befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings schon wieder auf dem Weg nach München-Freising, wo die Tochter von Landwirt Karsten Krumwiede aus Erichshagen-Wölpe nicht etwa Agrartechnik oder ähnliches, sondern Biochemie studiert.
Teilgenommen hatte sie am Donnerstagmorgen aber noch an dem Treffen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann, zu dem sich weitere Grüne Woche-Besucher aus dem Kreis Nienburg vor dem Paul Löbe-Haus eingefunden hatten. Bevor Beermann und sein Mitarbeiter Benjamin Müller die Gäste durch den Reichstag führten, bestand Gelegenheit zu einem kurzen Gedankenaustausch zu den Themen Mindestlohn und Südlink. Und einem dicken Lob auf den Nienburger Spargel.
Als Beermann in Berlin kurz nach der Bundestagswahl in einer Vorstellungsrunde berichtete, dass er im Landkreis Nienburg zu Hause sei, entfuhr es Grünen-Ministerin Claudia Roth spontan: „Nienburg kenn‘ ich. Dort habe ich sogar schon den Nienburger Spargel gegessen.“